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Spielberichte

Saison 2014-2015

29.04.2015: SV Grafengehaig 2 - SSV Peesten 2 - Endstand 1:2 (0:0)

SV Grafengehaig 2: Schmökel, Weiß, Rodler T., Wolfrum , Weinrich Mis., Geier, Oelschlegel D., Burger, Villa Ma., Schmidt, Oelschlegel B., Krumpholz sen. (82.), Kirschenlohr (26.)
SSV Peesten 2: Rathgeber, Härtel J., Rauh , Ellner, Zacharias, Hammond V., Hörner, Zillig, Schott P., Pichl, Riese, Voigt (85.), Lauer (85.)
Tore: 0:1 Rauh (52.), 0:2 Schott P. (61.), 1:2 Eigentor (76., Rodler T.)
Gelbe Karten: Oelschlegel B. - Meckern (82.), Weinrich Mis. - Foulspiel (82.) / -
Gelb-rote Karten: Oelschlegel B. - sonstiges Vergehen (88.) / -
Zuschauer: 30
Schiedsrichter: Athanasios Konstantopoulos (Blaicher SC Kulmbach)

Effektiver SSV

In einem schwachen Spiel siegten die Gäste aus Peesten verdient. Zwar entwickelte sich die kompletten 90 Minuten ein ausgeglichenes Spiel, doch die Peestener waren es, die immer wieder gefährlich vor die Grafengehaiger Kiste kamen. Die erste Chance des Spiels hatten aber die Grafengehaiger, als Max Hagen mit einem Fernschuss an der Querstange scheiterte. In der ersten Halbzeit passierte recht wenig, viel Mittelfeldgeplänkel bestimmte die Szenerie. Kurz vor der Pause musste Keeper Schmökel gegen Hammond und Rauh sein ganzes Können aufbieten, um den Rückstand zu verhindern. Nach dem Wechsel gingen die Gäste schnell in Front. Nach einem langen Abschlag des Gäste-Keepers, nutzte Daniel Rauh ein Missverständnis in der Grafengehaiger Hintermannschaft raffiniert aus und vollstreckte zum 0:1. In der Folge hatten die Gäste zwei bis drei hochkarätige Möglichkeiten, scheiterten aber am starken Keeper Schmökel oder am eigenen Unvermögen. Von Grafengehaig war Offensiv kaum etwas zu sehen. Die logische Folge war das 0:2 für den SSV durch Schott. Grafengehaig schien abgeschrieben und als Verlierer deklariert. Aus dem Nichts kamen die Hausherren zum Anschluss. Eine Rodler-Flanke lenkte ein Peestener ins eigene Tor zum 1:2. In der Schlussphase drängten auf einmal die Gastgeber auf den Ausgleich. Zwei brenzliche Situationen hatte der erfahrene Schiedsrichter noch zu überstehen, als er nach vermeintlichen Fouls an Rodler und Benny Oelschlegel nicht auf Strafstoß entschied. Einen davon hätte der Unparteiische allerdings pfeifen müssen. Am Ende siegen die Peestner knapp, aber nicht unverdient. Ein weiteres Lob gilt der Gästeelf, die nach dem geographisch gesehen weitestem Auswärtsspiel für den SSV eine lockere Runde im Grafengehaiger Sportheim einlegte. Top – so gehört sich das.