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Spielberichte

Saison 2017-2018

06.05.2018: SG Rugendorf/Losau - SSV Peesten - Endstand 0:1 (0:0)

SG Rugendorf/Losau: Weinmann, Pöhlmann F., Hildner, Eber, Lamnek, Weiß, Hohner, Erdmann, Gründonner, Buß, Blüchel, Präg (35.), Fredrich (44.), Linzmaier (46.)
SSV Peesten: Hargens, Schott S., Münch, Ellner S., Wolf, Wagner, Herold, Unruh, Täuber B., Netzel, Geppert / Scheller, Kaufmann, Walter J., Michel K. (20.)
Tore: 0:1 Herold, Foulelfmeter (87.)
Gelbe Karten: - / Geppert (88.)
Zuschauer: 80
Schiedsrichter: Tobias Hentschel (SV Wolfersgrün-Neuengrün e.V.)

SG1 enttäuscht auf ganzer Linie

Die vierte Pleite in Serie in Verbindung mit den Ergebnissen der Konkurrenz bedeuten aller Voraussicht nach Relegation für die SG1, auch wenn das rettende Ufer rechnerisch noch möglich wäre. Dennoch kann man in der aktuellen Verfassung nicht erwarten, in den ausstehenden Partien gegen das zweit- und drittbeste Team aus der Tabelle Zählbares zu ergattern. Unerklärlich insbesondere die eklatante Abschlussschwäche, die sich in vier Niederlagen ohne eigenen Treffer manifestiert. Und auch eine offensivere Grundausrichtung reichte am Ende trotz zahlreicher 100%iger Abschlussaktionen für keinen SG-Treffer. Das Spiel gegen den SSV Peesten e.V. 1948 begann für die SG erneut vielversprechend, doch trotz bester Chancen wollte die Führung nicht fallen. Lamnek setzte einen Schuss von der Strafraumgrenze knapp neben den linken Pfosten, Gründonner kam nach scharfer Hereingabe von Erdmann einen Schritt zu spät und Buß behauptete einen Ball mit der Brust, bekam aber keinen Druck hinter seinen zentralen Abschluss. Mitte der Halbzeit kam bei den Einheimischen unverständlicherweise Nervosität ins Spiel und es entwickelte sich ein Kampfspiel, bei dem der SSV die Lufthoheit erlangte und insbesondere bei Standards für Gefahr im SG-Strafraum sorgte. In der zweiten Hälfte ein unverändertes Bild. Nach herrlichem Zuspiel von Buß landete das Leder bei Erdmann, der im Eins gegen Eins an SSV-Schlussmann Hargens scheiterte. Die SG riskierte alles und hatte nach langem Einwurf von Buß in Person von Spielertrainer Hohner erneut die Führung auf dem Fuß, doch dem Routinier versagten die Nerven gegen Hargens, der zum besten SSV-Akteur avancierte. Kurz vor Spielende dann plötzlich die Chance für den SSV. Geppert wurde im Strafraum von Weinmann an der Grundlinie gecheckt und der Unparteiische entschied auf Strafstoß – eine vertretbare Entscheidung! Der SSV nutzte seine einzige richtige Chance und verwandelte den Strafstoß souverän durch Herold. Von diesem Nackenschlag konnte sich die SG in den letzten fünf Spielminuten nicht mehr erholen. Ohne den weiterhin verletzten Kapitän Nützel fehlt der SG offensive Durchschlagskraft. In den verbleibenden beiden Partien gilt es nun Moral zu beweisen und sich mental für die bevorstehende Relegation zu rüsten. Man möchte meinen: SG kann Relegation, da man bisher keines von insgesamt vier Entscheidungsspielen verloren hat.

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